Werkkapelle Spießhofer & Braun

Presseberichte


Musikalisches Universum erschlossen

09.05.2009
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konzert-09-klein.jpgZiemlich aufgeregt wagte sich als erstes die Bläserklasse, ein Gemeinschaftsprojekt der Schillerschule, der Jugendmusikschule und der Werkkapelle Spießhofer & Braun, an ihren ersten großen Auftritt.
Erst seit einem halben Jahr lernen die Kinder ihr Instrument und doch begeisterten sie mit ihrem Eröffnungsstück „Hard Rock Blues“ von John Higgins das Publikum. Mit dem darauf folgenden Titel „Let’s play“ von Jacob de Haan bewiesen die jungen Musiker, dass Pausen keine Schlaglöcher sein müssen in die man hineintappt/ -spielt, sondern dass diese zur Erheiterung des Publikums mit kleinen Showeinlagen gefüllt werden können.

Die Bläserkids, eine Vorstufe der Jugendkapelle, eröffneten Ihr Programm mit dem Stück „Infinity and Beyond“. Geheimnisvolle Klarinettensoli ließen für den Zuschauer die Reise in das weite Universum beginnen. Die Schlagzeuger Markus Kreuzer, Felix Schlude und Felix Burr bewiesen anschließend beim „Driving Test“, dass man mit einem gewöhnlichen Schlagzeug Schallgeschwindigkeit erreichen kann.

Mit „A day in Space“ aus der Feder von James Curnow  ging die  Reise durch den Weltraum mit der Jugendkappelle weiter. Die Jugendlichen zeigten dabei gewohnt hohes Niveau und Spielfreude. Als die Lichter zu dämmern begannen, sorgten Judith Buchsteiner und Kristina Müller mit dem Gesangsstück „Nessaja“ für Gänsehautstimmung. Gefühlvoll wurden sie dabei von der Jugendkapelle begleitet. Mit den „Simpsons“, vor denen man nicht mal im All sicher ist, verabschiedete sich die Jugendkapelle. Die gemeinsame Zugabe von den Bläserkids und der Jugendkapelle „The Transformers“ krönte den Abschluss der Jungmusiker.
Jennifer Baumheier, Philipp Leinmüller und  Luca Rosenauer führten originell durchs Programm  und hielten das Publikum per live Schaltungen zur NASA-Bodenstation über die neuesten Versuche der Erschließung des musikalischen Universums auf dem Laufenden.

Die diesjährige Gastkapelle, der Musikverein Bargau, unter der Leitung von Bruno Kottmann zeigte bereits mit dem Eröffnungsstück „The Golden Year“ ihre musikalischen Fähigkeiten. Bei „Across the great divide“ von Rob Romeyn entführte der MV Bargau die Zuhörer in den amerikanischen Nordwesten, wo sie musikalisch den Tag im Leben eines Cowboys miterleben durften. Gefühlvoll interpretierte Flötensolistin Carolin Baur Ihre Solostellen im nächsten Stück  „Flight of fancy“ von Timothy Johnson. Als Höhepunkt präsentierte der MV Bargau mit dem Medley „Sousa“ verschiedene weltbekannte Märsche. Großer Beifall  überredete das Orchester noch zu einer Zugabe, bei der die „Die lustigen Dorfschmiede“, Steffen Clericò und Uwe Falkenberg vorführten, dass auch Aboss und Hammer als Schlagzeug dienen können.
Charmant und informativ stimmte Claudia Rieg, die Zuhörer auf jeden Titel ein, bevor sie das Mikrofon an ihre Kollegin Ulrike Mangold von der Werkkapelle übergab.

Als Eröffnungsstück hatte der Dirigent Martin Pschorr die Ouvertüre „Cradle for Sinful Maidens“ ausgewählt. Das sehr schnelle und rhythmisch anspruchsvolle Stück von Otmar Macha bot neben einem Flötensolo auch markante Hornstellen.
Bevor es musikalisch weiter ging, wurden durch Dieter Braun folgende Musiker für 20 Jahre Werkkapelle geehrt: Anneliese Schuler (Flügelhorn), Hans Zeller (Saxophon) sowie Bernd Seiband (Tuba). Unser Dank gilt an dieser Stelle unserem ehemaligen Vorstand Gerd Kretschmar der nach vier Jahren sein Amt abgab. Als neuer Vorstand wurde Bernd Seiband dem Publikum vorgestellt.

Danach unternahm die Werkkapelle mit ihrem Publikum einen musikalischen Ausflug nach Prag. Markante, Horn- und Trompetenstellen wechselten sich mit weitatmigen melodischen Passagen ab, sodass den Zuhörern mit der „Prager Festmusik“ von Zdenek Lukas ein abwechslungsreiches Musikstück geboten wurde. Der Konzertmarsch „Ins neue Leben“ von Josef Suk begann mit einer dreistimmigen Trompetenfanfare und Trommelwirbeln und fasste im anschließenden Verlauf ein immer wiederkehrendes Marschthema auf. Zum Abschluss des Programms wurde die Stadthalle mit „Pennsylvania 6-5000“ zum Swingen gebracht. Die Soloeinlagen von David Ehret (Trompete) und Hansi Zeller (Saxophon) wurden mit viel Applaus belohnt. Auch die Werkkapelle entließ man nicht ohne Zugabe von der Bühne. Die bekannte Melodie „Chatanooga Choo Choo“ brachte mit kleinen Showeinlagen und einem modernen Flötensolo noch einmal Stimmung in die Halle, bevor die Besucher den Konzertabend bei gemütlichem Beisammensein ausklingen lassen konnten.


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