Werkkapelle Spießhofer & Braun

Presseberichte


Kirchenkonzert 2008

25.11.2008
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Passend zur Kulisse war der Auftakt mit dem Stück „Amen“ aus der Feder von Pavel Stanek, der zwei verschiedene Melodien vorstellt und diese im Schluss ineinander verwebt.
Angeknüpft an die bis dahin ruhige Atmosphäre brillierte Johanna Pschorr an ihrer Posaune in der Arie des Nemorino „Una furtiva Lagrima“ aus der Oper „L’elisir d’amore“.
Nach einer gelungenen Überleitung mit ausgewählten Texten, welche Anna Zeller vortrug, folgte ein atemberaubender Konzertteil:
Die beiden Solisten Steffen Mayländer und David Ehret überzeugten mit präzisen Trompetensoli, die in Händels „Sinfonia“ zu einer Unterhaltung mit den hohen Holzbläsern führten und eindrucksvoll endeten.
Mit dem Titel „Air Pathetique“ aus der Feder des berühmten Komponisten Ludwig van Beethoven beendete die Werkkapelle gekonnt den zweiten Konzertteil und wandte sich nun einer völlig anderen Musikart zu:
Highland Cathedral vermittelte den Gästen das Gefühl von Marschmusik ganz im Stil schottischer Dudelsackmelodien.
Auch das bekannte Spiritual „Nobody knows the trouble I’ve seen“ stieß bei der nahezu vollbesetzten Kirche auf Begeisterung und man konnte der gesamten Kapelle, einschließlich Saxophonsolisten Hans Zeller (Sopransaxophon), Jan Brandl (Altsaxophon), Evelyn Gondosch (Tenorsaxophon) und Klaus Heidle (Baritonsaxophon), die Freude am Musizieren ansehen.
Ein Hauch von Weihnachten brachte „Choral und Rock out“ von Tedd Huggins in die Gedanken des Publikums und versetzte es in die Welt der Besinnlichkeit und Vorfreude, die auch durch den Zwischentext, der zum Nachdenken anregte, komplettiert wurde.
Als Höhepunkt des Abends war auf die Programme der Titel „Der Blaue Planet“ gedruckt. Der zeitgenössische Komponist Kurt Gäble verarbeitet darin die Zeit von der Schöpfungsgeschichte bis hin in die Zukunft musikalisch. Durch Glockenschläge wird oftmals vor bedeutenden Katastrophen gewarnt, doch der Weltuntergang wurde verhindert und die Werkkapelle konnte sich mit viel Applaus und nach einer Zugabe vom begeisterten Publikum verabschieden.


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