Werkkapelle Spießhofer & Braun

Presseberichte


Filmmusik und Musical-Melodien in der Mutlanger Halle

03.04.2007
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Begonnen hatte die Jugendkapelle des Pfersbacher Musikvereins unter der Leitung von Albert Hieber mit den Hauptthemen der Filmmusik aus „Fluch der Karibik“. Es folgte mit der Overtüre „Light Cavarlry“ ein Stück von Franz von Suppé, bei der alle bekannten Melodien aus seiner „Leichten Kavallerie“ arrangiert wurden.
Nach „The Best of Queen“ als Hommage an den 1991 verstorbenen Freddy Mercury und seiner Band Queen, beendete die Jugendkapelle mit der Zugabe „Give me some Soul“ den ersten Konzertteil. Durchs Programm der 23 Jungmusiker führten die Jüngsten, die erst seit einem halben Jahr in der Jugendkapelle spielen (Tamara Schurr, Fabian Elser, Timo Krieg und Melanie Schurr).
Den zweiten Programmteil übernahm die Werkkapelle Spießhofer & Braun aus Heubach unter der Leitung von Martin Pschorr. Sie begeisterten das Publikum mit „Ross Roy“ von Jacob de Haan, in welchem die Schulzeit mit allen Erlebnissen und Schulstreichen dargestellt wurde. Beim anschließenden Stück „Children of Sanchez“ wurden mexikanische Rhythmen vorgetragen. Es folgten ruhige und rasante Filmmelodien aus „Der mit dem Wolf tanzt“, „Batman“ und „Mission Impossible“. Den größten Applaus ernteten die Heubacher aber mit dem „Zirkus Renz“, wo der zehnjährige Elias Opferkuch das Xylophon so richtig zum beben brachte. Dass er seine Instrumente beherrscht, beweis er schon vor einer Woche, als Elias gemeinsam mit Marlene Pschorr einen ersten Platz mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb von Jugend musiziert erreichte. Die Werkkapelle beendete ihren Part mit dem Marsch „Burgenländer Musikanten“ als Zugabe.
Den dritten Konzertteil eröffnete der Musikverein Pfersbach mit dem Konzertmarsch „Mein Regiment“ unter der Leitung von Uwe Brandt. Es folgte mit dem „Kaiserwalzer“ eines der bekanntesten Stücke des Walzerkönigs Johann Strauß. Mit dem Fantasiestück „Mountain Panorama“ von Manfred Schneider wurde die gewaltige Bergwelt in ihren Gegensätzen mit Panoramablick, Schluchten und Felsstürzen musikalisch dargestellt. Die Highlights aus dem Musical „Tanz der Vampire“ von Jim Steinmann warten dem Publikum allesamt bekannt und wurden ebenfalls entsprechend gefeiert. Es folgte eine etwas andere Interpretation der bekanntesten Melodien von Gioacchino Rossini, die Michael Klostermann in seiner „Rossini Polka“ verarbeitete. Mit der Zugabe „Radetzky Marsch“ von Johan Strauß sen. beendete der Musikverein Pfersbach die musikalische Reise durch die Zeitepochen.
Die Heubacher kamen nicht mit leeren Händen und brachten einen Holzblock mit, um für die Pfersbacher eine Trainingsmöglichkeit zum Wettnageln zu schaffen. Denn beim Auftritt der Pfersbacher Musikanten am vergangenen Oktoberfest in Heubach, hatten sie sich in dieser Disziplin noch Defizite geleistet.
Der Vorsitzende der Werkkapelle, Gerd Kretzschmar, überreichte dem Pfersbacher Vorsitzenden Alfred Elser noch ein gerahmtes Foto von der Werkkapelle als ersten Einrichtungsgegenstand für das Pfersbacher Dorfhaus. Alfred Elser bedankte sich mit Blumen und Wein beim Heubacher Vorstand und den Dirigenten. Die Werkkapelle erhielt außerdem noch einen getöpferten Teller als Andenken an das erste gemeinsame Konzert. Die Freundschaft beider Vereine wurde anschließend bis in die frühe Morgenstunden gefeiert.
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